Das Buch rund um die Senmotic Therapie

Buch Faszien Therapie

Der Bestseller von Frank W. Demann

 

Eines der meistverkauften Bücher über Faszien-Therapie. Wie in allen Büchern von Frank W. Demann finden Sie auch in diesem Buch wieder zahlreiche Beiträge entgegen der herkömmlichen medizinischen Lehrmeinung.


Das Werk ist mit zahlreichen anschaulichen Illustrationen und Bildern ausgestattet, die den Text sinnvoll ergänzen.

 

Spannend geschrieben lässt sich das Buch auch locker und leicht lesen. Auf Fachbegriffe und komplizierte Termini wurde wohltuend verzichtet.


Dieses Buch über Faszien-Therapie erhalten Sie exklusiv nur hier auf dieser Webseite


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  • 104 Seiten
  • Zahlreiche Fotos
  • Sonderformat 21x15 cm
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Zwei Leseproben aus dem Buch für Sie

Warum Muskeldehnung eine Illusion ist
Leseprobe_Muskeldehnung_210x150-KV.pdf
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Der Bauch denkt, der Kopf lenkt
Leseprobe_Bauch_210x150-KV.pdf
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Kommentare: 26
  • #1

    Carmen (Mittwoch, 16 April 2014 10:28)

    Bin schon neugierig.;-) Die Leseproben waren schon mal gut...

  • #2

    Werner (Mittwoch, 16 April 2014 15:37)

    Sind in dem Buch auch Techniken beschrieben, die man als Laie anwenden kann?

  • #3

    Frank W. Demann (Mittwoch, 16 April 2014)

    Ja klar... vor allem eine ganz wichtige Technik, auch bekannt als "Eigenständiges Denken" ;-). Eine Technik, die heute fast in Vergessenheit geraten ist. Gern kombiniere ich diese Technik mit einer weiteren uralten und kaum noch genutzten Technik "Gesunder Menschenverstand". In dem Buch werden beide Techniken quasi ausführlich dargestellt. ;-)

  • #4

    Lena (Freitag, 18 April 2014 09:58)

    Die Leseproben sind auch für mich als Physiotherapeutin sehr interessant. Deckt sich doch gerade das Kapitel über Muskeldehnung mit meinen täglichen Erfahrungen aus der Praxis. Man kann mit allen möglichen Methoden die Muskeln versuchen zu verlängern, eine Woche später steht der Patient genau so verspannt/verkürzt wieder vor einem. Ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt auf die anderen Kapitel....

  • #5

    Dirk (Freitag, 18 April 2014 15:59)

    Ganz interessant das Kapitel über die Dehnung. Ich hätte allerdings auch gern ein paar Studien oder Querverweise zu dem Thema gelesen, in denen bewiesen wird, dass Muskeldehnung nicht funktioniert.

  • #6

    Frank W. Demann (Freitag, 18 April 2014 16:12)

    Zuerst sollte es endlich eine Studie geben, die die dauerhafte Wirksamkeit von Muskeldehnung beweist. Die fehlt schon seit tausenden von Jahren. Zum einen, weil dauerhafte Muskeldehnung eben nicht funktioniert. Zum anderen, weil eine Studie nichts beweist, sondern nur ein angenommenes Modell der Wirklichkeit ist. Das wäre übrigens mal eine Studie wert: Eine Studie die beweist, dass Studien nichts beweisen. ;-)

  • #7

    Dr. fas. Ernakto (Freitag, 18 April 2014)

    Sind denn konkrete Übungen zur Theorie beschrieben, oder soll man sich die selbst zusammenreimen?

    P.S.: Warum so ein derbes Aktfoto auf dem Cover; ist das nicht ein bisken zu viel des Guten? Wird bestimmt lustig das mal im Café oder der Bahn zu lesen...

    Beste Grüße
    Dr. fas. Ernakto

  • #8

    Frank W. Demann (Samstag, 19 April 2014 00:18)

    Zur 1. Frage: Auf Anhieb wüsste ich jetzt keine Übungen, die sich reimen. Auch zusammen nicht. ;-)

    Zum PS: Sofern Sie stundenlang im Cafe oder in der Bahn auf den Titel schauen, wird das bestimmt lustig. Irgendwann müssen Sie das Buch auch mal aufschlagen, um es zu lesen. Dann wird quasi das Titelbild unsichtbar. Fangen Sie am besten mit dieser Übung an. ;-)

  • #9

    Simone (Sonntag, 27 April 2014 14:36)

    Klasse Leseproben!!! Ich hoffe, beim restlichen Buch ist es ist nicht wie beim Film. Die besten Szenen werden in den Trailer gepackt. ;-)

  • #10

    Fitman (Freitag, 23 Mai 2014 14:59)

    Heute in Leipzig gewesen und auch gleich ein Buch mitgenommen. Ich könnte kotzen... jahrelang wegen Rückenschmerzen beim Arzt/Physio/Osteo und anderen Psychopathen gewesen. Immer die gleiche Leier: Sie müssen ihre Muskeln stärken. Was habe ich "gestärkt" und wieviel tausende Situps und Kräftigungsübungen habe ich unter Anleitung durchgeführt? Was hat es gebracht? Noch stärkere Rückenschmerzen!!! Jetzt lese ich das genaue Gegenteil und logischer habe ich es auch noch nie gelesen. Wenn ich schon nicht darauf kommen, dass der Bauchmuskel ein Beuger ist und dann durch Training besser beugen kann... wieso kommen Leute, die jahrelang Medizin studieren nicht darauf, dass ein Beuger durch Training auf keinen Fall besser den Rumpf aufrichten und stabilisieren kann? Wie schon geschrieben, ich könnte kotzen...

    PS: Der Rest des Buches ist genau so logisch und auf den Punkt geschrieben, wie das Bauchmuskel-Kapitel.


  • #11

    Tina (Samstag, 24 Mai 2014 16:42)

    Klasse Buch für Laien und Profis!!!! Auch wenn manches als Physiotherapeutin schmerzhaft war. ;-) Doch wenn man ehrlich zu sich selbst ist, findet man sich in der Ohnmacht des täglichen Praxisbetriebes wieder. Besonders schlimm fand ich die klare und überzeugende Logik. Da kann man nicht diskutieren oder sich mit "ja aber..." rausreden wollen. Danke für das Buch.

  • #12

    Physio (Mittwoch, 16 Juli 2014 14:48)

    Buch gelesen und gleich mal einen Schock bekommen. Rückenschmerzen sollen vom Bauch kommen? Buchmuskeltraining soll den Rectus verkürzen und zu Rückenschmerzen führen? Das war starker Tobak und entgegen jeglicher medizinischen Lehre. Deswegen habe ich das Buch erstmal in die Ecke geschmissen mit einem "Der Demann, dieser Spinner. Denkt wohl er ist oberschlau und alle anderen sind doof?) Aber irgendwie hat es mich auch nicht los gelassen und immer wieder beschäftigt. Dann habe ich das Buch noch mal genommen und gelesen. Erst dann habe ich angefangen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und auf die Körperhaltung meiner Mitbürger zu achten. Da wurde mir langsam klar, dass der Demann doch Recht hat. Sofern man sich von seinem Physo-Ego frei machen kann, wird dieses Buch zu einer inspirierenden Quelle des Wissens und sogar der Weisheit. Jetzt bin ich schon gepsannt, was die Senmotic Faszientherapie praktisch so zu bieten hat.

  • #13

    Marius (Sonntag, 14 September 2014 19:56)

    Hab schon besseres gelesen... Allerdings nicht über Faszientherapie. ;-) Chapeau Herr Demann!

  • #14

    Klaus (Mittwoch, 24 September 2014 10:26)

    Diese Homepage ist offen,frei und sehr informativ. Sie macht auch neugierig zum Thema Faszien .
    Danke an das Team

  • #15

    Rudolf (Dienstag, 07 Oktober 2014 11:38)

    Sehr gutes Buch, das mit altem Wissen aufräumt. Das kann ich als alter Mann, der seit jahrzehnten die normalen Fitnessstudios besucht, sagen.
    Nur was besser wäre, eine Senmotic Faszientherapie selbst durchzuführen.

  • #16

    Doralf (Donnerstag, 22 Januar 2015 09:54)

    Das Buch hat einen schönen Tiefgang und regt sehr zum Nachdenken an. Wesentlich besser ist jedoch das praktische Erleben der Therapie. Für mich immer noch ein Wunder. Weil in der ersten Sitzung schon meine langjährigen Beschwerden verschwunden waren. Während sich über Jahre alle möglichen Ärzte, Physiotherapeuten und Osteopathen an mir erfolglos versuchten. Ich bewege mich jetzt auch viel geschmeidiger und müheloser. Alles geht so leicht. Ich musste sogar die Größe meiner Kleidung ändern, weil mein Körper irgendwie andere Proportionen hat. Obwohl ich 300 km Anreise für die Sitzungen hatte und Senmotic nicht gerade günstig ist, war das eine Investition, die für mich persönlich weit über den Stellenwert eines neuen Autos oder eines Urlaubs hinaus geht. Ich genieße es jeden Tag, mich wieder schmerzfrei bewegen zu können. Ebenso ist der ganze emotionale Ballast durch die Schmerzen ist einfach abgefallen. Auch das wirkt ungemein befeiend und belebend auf die Psyche. Ich kann jeden nur empfehlen, über das Buch hinaus zu gehen und Senmotic am eigenen Körper zu spüren. Für mich war es die überaus positive Wende in meinem Leben.

  • #17

    Ines (Donnerstag, 26 Februar 2015 10:42)

    Einen Makel hat das Buch: Es ist zu kurz. Das Buch ist so spannend und informativ geschrieben, dass man sich wünscht, der Autor würde noch eine Schippe drauf legen. Mal so als Hinweis für den Autor... ;-)

  • #18

    Georg Seifert (Sonntag, 19 Februar 2017 13:21)

    Die Homepage finde ich sehr gut. Die Leseproben weniger. Mein Eindruck war, dass der Autor ständig die Inkompetenz so ziemlich aller anderer oder zu belegen versucht. Ich finde das wäre eigentlich nicht nötig wenn man eine gute eigene 'message' at.

  • #19

    Michael (Freitag, 16 Juni 2017 16:45)

    Der Eintrag hier hat nicht wirklich direkt was mit dem Buch zu tun.
    Zu Ihren Artikeln und Leseproben: Solch informative Sachtexte hab ich selten gesehen und Sie sprechen Sachverhalte an, die kaum jemand anspricht(meist Unwissenheit oder zu einseitige Sichtweise;) ) . In vielen Punkten sprechen Sie mir aus der "Seele" und es erscheint alles logisch und zusammenhängend.
    Großes Lob an dieser Stelle an Sie.

    Zu mir selbst:
    Ich beschäftige mich sehr viel mit dieser Thematik. Nach unzähligen Artikeln über angebliche Wundermittel und - Methoden entwickelt man eine gewisse Skepsis alles zu hinterfragen und nicht für bare Münzen zu nehmen.

    Womit ich leider nicht Ihre Meinung teilen kann, ist dass Sie Ihre Therapie als einzigen "Ausweg" verkaufen und alles andere strikt ablehnen. Nehmen wir als Beispiel Triggerpunktbehandlung. Klar es hilft nicht das Problem zu beseitigen oder bekämpft gar die Ursache für Fehlhaltungen. Aber es ist eine wunderbare Hilfe zum Verspannungen lösen. Womit Sie mir vielleicht auch zustimmen werden ist, dass es keine Wunderpille gibt, die gegen alles hilft(ohne eigenes Mitwirken) ;). Man muss selbst aktiv gegen Fehlhaltungen uÄ arbeiten und eben dabei können einige Methoden helfen. Trotz allem muss man alles hinterfragen und nichts als DAS Heilmittel annehmen. Denn schließlich gibt es sowas ja nicht und wird auch wahrscheinlich nie geben.

    Ich würde mich sehr auf Ihre ehrliche Meinung zu diesem Thema freuen(möglichst auch ohne Voreingenommenheit (in Form von Verbundenheit zu Ihren Therapien)) ;)
    Nichts desto trotz finde ich den schreibstil sehr passend zu diesem Thema. Der rüttelt wenigstens einige Menschen wach.

    Viele Grüße,
    Michael

  • #20

    Matthias Forberg (Donnerstag, 29 Juni 2017 15:01)

    Hallo!
    Ich finde die Bücher allesamt sehr aufschlussreich, angefangen mit dem über die Füße auf der "Schuhseite", aber auch alle anderen. Einzig Ihre Abneigung gegen das Dehnen kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Ich habe kaum medizinisches Wissen und wenn Sie sagen, man könnte Muskeln gar nicht dehnen, glaube ich das sogar noch. Mir ist auch egal, ob ich meine Muskeln dehne oder Sehnen, Bänder, Faszien oder wasweißich was da alles noch in so einem Bein drin ist. Fakt ist, wenn ich nach dem Laufen (übrigens seit Februar nur noch barfuß) kurze (10-20s) Dehnübungen für Waden und Oberschenkel mache, ist alles wunderbar. Wenn ich das mal vergesse, habe ich am nächsten Tag einen mords Muskelkater (oder Faszienkater?...) und Probleme mit der verdickten Achillessehne. Wie ist das zu erklären. Ich möchte gerne verstehen, warum Dehnen bei MIR was nützt, obwohl es Ihrer Meinung nach Humbug ist.

  • #21

    Frank W. Demann (Dienstag, 11 Juli 2017 10:56)

    @ Georg Seifert

    Bekanntlich liest der Mensch, was er lesen will. Das nennt man "selektive Wahrnehmung". Insofern sagt Ihr Kommentar nur viel über Sie selbst aus.

    @ Michael

    “Der Eintrag hier hat nicht wirklich direkt was mit dem Buch zu tun.“ Und genau deswegen gibt es keine Antwort von mir. ;-)

    @ Matthias Forberg

    Wir reden hier über Physik. Dehnen ist ein physikalischer Begriff und beschreibt die Längenveränderung eines Körpers. Wenn Sie angeblich dehnen, muss die Achillessehne anschließend länger sein. Das bedeutet, Sie müssen nach einer einseitgen Dehnung schief stehen und auf einer Seite größer sein. Sind sie es nicht, dann haben Sie auch nicht gedehnt. ;-) Unabhänig davon sagen Sie ja selbst, dass Dehnen nichts nützt. Weil Sie es immer wieder tun müssen. Wenn es wirklich eine biologische Dehnung gäbe, bräuchte man ja nur einmal dehnen. Und dann hätte man die optimale Länge der Muskeln. Man müsste sich auch mal fragen, warum der Mensch sich nach einem Lauf "dehnen" sollte oder Muskelkater bekommt? Bei Zebras, Pferden, Hunden oder Geparden ist dieses Procedere völlig unbekannt. Sollte der Mensch als Krone der Schöpfung wirklich dazu verdammt sein, sich immer wieder dehnen zu müssen und Sport zu treiben? Mir wäre ein "Ja" an dieser Stelle zu schlicht. ;-)

  • #22

    Matthias (Donnerstag, 13 Juli 2017 10:35)

    Ah verstehe, es geht hier gar nicht darum, ob die Lockerung des nach dem Laufen angespannten Bewegungsapparates sinnvoll ist oder nicht, sondern rein um die Begrifflichkeit. Weil Dehnen im physikalischen Sinne nicht dasselbe ist wie verkrampfte Muskeln wieder gerade zu ziehen - salopp ausgedruckt.
    Da ich selbst ein notorischer Haarspalter bin, gehe ich voll darauf ein und bin mit der Erklärung einverstanden. Ab sofort, werde ich selbst nicht mehr von "Dehung" sprechen, sondern von "Streckung" oder "Entspannung". Aber das mache ich trotzdem nach jedem Lauf, weil mir einmal im Leben nicht ausreicht ;)

  • #23

    Ulli (Samstag, 07 Oktober 2017 14:30)

    Wenn Dehnen nicht funktioniert, warum ist es dann möglich durch konsequentes Dehnen den Bewegungsraum zu vergrößern? Warum können Menschen innerhalb von zB einem Jahr einen Spagat lernen durch tägliches Dehnen?
    Ich finde die Gedanken hier aufschlußreiche und Stimme in vielen Punkten zu aber das kann ich nicht nachvollziehen.

    Auch ist das Argument über unsere evolutionäre Entwicklung nicht sinnvoll. Zebras und Pferde nutzen ihren Körper so, wie sie es immer getan haben. Wir nun mal nicht; Schuhe, Stühle, Betten, Strasse usw. Da gibt es kein Entkommen und das hat einen Einfluss auf die Muskulatur und ein regelmäßiges Dehnen (welches sicherlich auch Nachteile haben könnte), führt zu einer Zunahme der Beweglichkeit. Fallen wir wieder in unsere alltäglichen Muster, geht diese neue Beweglichkeit wieder verloren. Unsere Körperintelligenz baut Strukturen um und stellt Bewegungsräume ein, so wie es energetisch gesehen am günstigsten ist. Den Impuls geben Langzeithaltungen und solange wir nicht pro Tag länger Dehnen als zB am Schreibtisch sitzen, wird die Dehnung oder eben der gewonnene Bewegungsraum wieder zurück gehen.

  • #24

    Frank W. Demann (Sonntag, 08 Oktober 2017 11:02)

    1. Menschen vergrößern ihren Bewegungsspielraum durch "Dehnen" nicht wirklich. Sie bringen sich nur ein Kunststückchen in genau eine Bwegungsrichtung bei. Sie vergrößern dabei völlig unnatürlich und mit Gewalt den Spielraum ihre Gelenke. Länger sind die Beine eines Menschen, der Spagat übt, deswegen nicht geworden. ;-) Wenn jemand in den Spagat gleiten kann, bedeutet es sogar, dass er sehr unbeweglich ist. Denn bei allen natürlichen Bewegungen im Körper sind alle Gelenke immer leicht gebeugt und haben Bewegungspielraum noch vorn und hinten. Im Spagat sind die Knie durchgestreckt. Deswegen sitzt man auch im Spagat völlig unbeweglich und kann mit seinen Beinen nichts anfangen außer eben völlig unbeweglich sitzen. Ich nenne das steif. Zweitens liegen keine Gelenke im Körper auf einer Linie. Von der Seite gesehen, stehen die Fußgelenke ganz leicht hinter einer gedachten senkrechten Linie. Die Knie leicht davor, die Hüftgelenke wieder leicht dahinter usw. So entsteht Beweglichkeit. Dieses Prinzip wirkt bei jeder natürlichen Bewegung im Körper. Im Spagat liegen Hüftgelenke, Kniegelenke und Fußgelenke auf einer unnatürlichen Linie. Auch deswegen kann man mit seinen Beinen im Spagat nicht mehr anfangen und ist in dieser Postion so herrlich unbeweglich. Und macht sich mit der Zeit seine Gelenke kaputt.

    2. Regelt das Nervensystem im Körper Bewegung so, dass aus einer Bewegung mindestens 4 neue Bewegungsmöglichkeiten entstehen, ohne das man erst in eien Ausgansposition zurück muss. Beim Spagat kann man gar nicht machen, außer wieder in eine "Ausgangsposition" zu gehen, um eine andere Bewegung machen zu können. Insofern arbeitet man mit dem Kopf gegen sein eigenes Nervensystem. Auf lange Sicht verliert der Kopf und die Leute leiden unter den gleichen Gebrechen, wie die Leute, die kein Spagat können.
    Zu was dann der ganze Humbug? Ich kann gern mal ein Liste der angeblich beweglichen Leute und Dehnungsexperten aufzählen, die jetzt mit künstlichen Hüftgelenken durch die Welt klappern. ;-) Aerobic-"Erfinderin" Jane Fonda ist nur ein prominentes Beispiel von tausend anderen Beispielen.

    3. Ist ein Spagat für den Mesnchen nicht vorgesehen. Sonst könnten den mühelos alle kleinen Kinder. Wie sie schon richtig schrieben, muss man den sich durch langes "Üben" und mit Gewalt beibringen. Entgegen der von Ihnen zitierten Körperintelligenz. Denn die Muskeln, die dabei brennen, sagen eben: Stopp. Leider finden sich die meisten Leute cool und halten dieses "Stopp" für "Dehnung". Das durch das Dehnen Gelenke übergebührlich belastet werden und außerdem an Punkten, an denen sie normalerweise nie belastet werden, finden die Leute auch cool. Hinzukommen in der Muskular kleine Risse und Microtraumen. Ich habe übrigens fast jeden Tag Leute auf der Behandlungsliege, die sich mal cool fanden und jetzt gar nicht mehr so cool sind und von einem Arzt zum nächsten Arzt rennen ;-)

    4. Haben wir völlig unterschiedliche Vorstellungen von "Bewegung" und "Beweglichkeit". Während Sie wahrscheinlich einen Turner, Yoga-Meister oder Kampfsportler für sehr beweglich halten, halte ich diese Spezies für stocksteif. Die sind eben nur in ihren Kunststückchen "beweglich". Hingegen bei einfachen Alltagsbewegungen vom Normalbürger in der Bewegungsqualität kaum zu unterscheiden. Und leiden deswegen häufig auch unter den gleichen Problemen im Bewegungsapparat.

    5. Es verlangt keiner, dass Sie auf Stühlen sitzen oder Schuhe tragen. Gibt genug Leute, die gehen ihren eigenen Weg. Und ohne viele sinnfreie "Erfindungen" der Zivilisation auskommen. Und sich nicht darum kümmern, was andere über sie denken. Sie gehören wohl eher nicht dazu... ;-)

  • #25

    Ulli (Sonntag, 08 Oktober 2017 17:39)

    Warum so gereizt? Außerdem habe ich nicht den Sinn und Zweck eines Spagates diskutieren wollen Sondern nur die Tatsache, dass eben irgendwas im Körper/ Muskeln passiert, was nach intensivem Streching nun mal den Bewegungsraum vergrößert.

    Und mit meine Erläuterung zum sinnfreien Vergleich mit den Tieren in der Wildnis will ich mich nicht rechtfertigen sondern einfach einen Grund nennen, warum es heutzutage nun mal doch sinnvoll sein kann sich zu dehnen; das differenziert zu betrachten ist natürlich nicht so einfach und Sie gehören wohl eher nicht dazu ... ;)

  • #26

    Frank W. Demann (Montag, 09 Oktober 2017 07:43)

    Wussten Sie, dass Stretching für den Alltag nichts bringt, dass Stretching gesundheitschädlich sein kann, dass Stretching die muskuläre Leistungsfähigkeit (Maximalkraft, Schnellkraft, Explosivität) signifikant senkt und das Stretching auch kein Muskelkater verhindert?
    Das und dergleichen mehr können Sie in wissenschaftlichen Studien lesen. Sofern man gewillt ist, sich mit dem Thema wirklich ernsthaft auseinanderzusetzen. Und eben nicht nur seine kognitiv minderbegabten Beisreflexe niederschreibt, weil man blöderweise selbst dehnt und nicht sein kann, was nicht sein darf.

    https://evidenzbasiertephysiotherapie.de/stretching-und-dehnen-ueberblick/