Wie Senmotic Faszientherapie Menschen verändert

Faszien sind in aller Munde (auch im Wortsinn) ;-). Jeder, der irgendwie mal eine Wochenendausbildung in Faszientraining absolviert hat, ist jetzt Faszien-Experte und begegnet mir nach 21 Jahren tagtäglicher Arbeit mit Senmotic Faszientherapie auf Augenhöhe ;-)

 

So haben wir in einer Weiterbildung Physiotherapeuten drei extra für die Weiterbildung konzipierte Senmotic-Sitzungen gezeigt. Sie haben jeweils eine Sitzung an einem Wochenende gelernt. Schon kurze Zeit später nach der Weiterbildung wurden die Physios sehr kreativ. Aus nur drei Senmotic Sitzungen machten sie flugs acht Fasziensitzungen. Und aus den drei Wochenenden Weiterbildung wurden acht Wochenenden. Seitdem betrügen sie für viel Geld als selbsternannte Faszienexperten ihre Physio-Kollegen und bieten ihnen Weiterbildungen an. Solche Auswüchse finden wir leider ohne Ende in der Welt der Faszien.

 

Um uns gebührend von diesem oberflächlichen Massen-Expertentum abzugrenzen, zeigen wir Ihnen jetzt, was ein wirklich fähiger Faszien-Therapeut mit der Senmotic-Faszientherapie alles zu leisten vermag. Dann können Sie ganz sicher erkennen, wo Sie die wirklichen Experten für Faszienmobilisation finden.

1. Fallbeispiel Senmotic Faszienmobilisation

Begonnen hat alles mit Marion Janssen. Marion arbeitet schon viele Jahre als Physiotherapeutin und hat unter anderem eine Ausbildung in Craniosacral-Therapie. Sie nahm bei mir eine Senmotic-Sitzung und interessierte sich für eine Ausbildung. Weil die Marion eine kluge Frau mit entprechenden Ambitionen in der Faszientherapie ist, haben wir sie gern bei uns zur Ausbildung zugelassen. Im Gespräch stellte sich heraus, dass Marion einen Sohn hat, der vor 15 Jahren einen schweren Motorrad-Unfall hatte und seitdem körperlich schwer beeinträchtigt

ist.

 

Das sind die Diagnosen nach dem Unfall

 

  • Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma Grad 3 mit Thalamuseinblutung rechts und diseminierten, intracerebralen Kontusionsblutungen (links hochfrontal und temporal rechts, occipital, Balken, Brücke und Mittelhirn links)
  • Femurschaftfraktur proximal rechts
  • Humerusschaftfraktur rechts
  • Beckentrümmerfraktur rechts
  • Stumpfes Bauchtrauma mit Leberhämatom
  • Symptomatische Epilepsie in der Akutphase mit vorwiegend einfach fokalen Anfällen

 

Therapeutischer Verlauf:

 

  • 22.06- 08.08 2002 Intensivstationen, bereits mit Krankengymnastik
  • August bis Ende Nov 2002 Frührehabilitation mit intensiver Krankengymnastik, Ergotherapie, Logo Neuropsychologie, aktivierende Pflege...
  • Ende November 2002 bis Mitte Februar 2003 weiterführende Reha mit KG nach Bobath, Botoxinjektion M.pectoralis und brachialis   re, Schienenversorgung rechter Ellbogen, Ergo Recreation
  • Tagesklinik Mitte Februar 2003 bis Mitte Mai 2003 mit intensiv Krankengymnastik Bobath, Stehen, Gehen Treppe steigen, Alltagsfunktionen,    
  • Hilfsmittelversorgung, Rollifahren, Neuropsychologie...
  • Schuherhöhung Fersen 3cm, Krankengymnastik im Wasser

 

  •  Ab da Mitte Mai 2003: ambulant Physio, Ergo; Logo Krankengymnastik Wasser plus Training zu Hause (gehen mit Rollator angefangen)
  •  2003 Start mit Hippotherapie, 2004 eigenes Pferd
  •  Nochmal Botox Arm, keine große Änderung mehr, Botox rechter Fuß, keine Änderung
  •  2006 3 Wochen Reha Gailingen am Bodensee, Hegau Jugendwerk

 

Diagnosen:

 

  • Rechtsbetonte Tetraparese
  • Linksbetonte Extremitäten und Rumpfataxie
  • Neuropsychologische Teilleistungsstörung
  • Dysartrophonie

 

 Therapie:

 

  • Physio Gangschule, Laufband, Dehnungsübungen, Beinlängenausgleich, beschwerter Vierpunktstock. Ergo. Lagerungsschiene rechter  Arm, Logo, Neuropsychologie, Neuropädagogik
  • Danach wieder ambulante Therapie zuhause plus Cranioscrale Therapie, die ihn auch immer für 1-2 Tage deutlich entspannt hat
  • 2009 6 Wochen Intensiv-Therapie in Pforzheim täglich intensive Einheiten Physio, Ergo , Sport, Alltagstraining
  • Im Rahmen einer Fortbildung nochmal Spezial-Training für Ataxie - keine Änderung


Ab da kein Vertrauen mehr in die Versprechen irgendwelcher teurer Therapien

 

Nachdem Marion nach einer Sitzung Senmotic die gravierenden Veränderungen an sich selbst spüren konnte, sprach sie mit mir darüber, ob ich ihren Sohn behandeln würde. Ich dachte kurz nach und sagte: Ach lass mal... wenn du eine Ausbildung bei uns machst, kannst du das genauso gut auch selbst tun. Marion hatte gerade die ersten drei Sitzungen Senmotic Faszientherapie bei uns erlernt und wagte sich dann erstmalig an ihren Sohn. Mit überragendem Erfolg.

 

Anbei die Fotos mit den Veränderungen.

Die Qualität ist mäßig, weil die Fotos eigentlich nur für den Therapeuten bestimmt sind. Links ist immer vor der Sitzung.


Die Veränderungen...

 

     1. Beinstellung verändert (Klient hat noch zwei Platten im Becken)
     2. Beckenrotation verringert /Bauchnabel sitzt mehr in der Mitte
     3. Becken steht weniger geneigt im Körper
     4. Rücken länger und flacher
     5. Schulterblätter weniger zu sehen
     6. Bauch deutlich länger
     7. Brustkorb offener und weiter oben
     8. Schultern stehen mehr an den Seiten und werden "getragen" anstatt nur zu hängen.
     9. Hals länger  

   10. Kopf in deutlich verbesserter Position

 

Die Folgen der sichtbaren Veränderungen...

 

1. Deutliche Verbesserung der Eigenwahrnehmung und des Körpergefühls... besonders auch der vernachlässigten rechten Seite. Der Kopf    wird schon während der Sitzung mehrmals und leichter zur rechten Seite rübergedreht.

 

2. Die rechte Ferse erreicht wieder komplett den Boden und beim Gehen schiebt der Klient nicht nur das Becken nach rechts, sondern belastet wieder das Bein, auch der rechte Arm ist lockerer.


3. Starke Aufrichtung mit verbesserter Atmung und dadurch deutlichere Sprache, besser Mitte finden, lockerer und entspannter.
Stärkere Belastung der rechten Seite beim Gehen, dadurch weniger Klonus im Bein, dauerhaft keine Schiene für den rechten Fuß mehr nötig.

 

Auch der Gesichtsausdruck verändert sich durch die Aufrichtung und eine verbesserte Funktion des Kopfes.

 

Während der Kopf vorher durch die Anspannung im Körper nach links gezogen wird, ist nach der Sitzung die einseitige Spannung deutlich verringert.

 

Der Hals ist deutlich länger, aufrechter und steht weiter hinten im Körper.

 

Der Kopf findet dadurch eine bessere Position über dem Körper. Während vorher der Gesichtsausdruck sehr traurig aussah, spielt nach der Sitzung Senmotic Faszientherapie sogar ein leichtes Lächeln um die Lippen.

 

 

Der Klient nach der 6. faszientherapeutischen Senmotic Sitzung

 

Vergleichen Sie links vor der ersten Senmotic Sitzung und rechts nach der 6. Faszienbehandlung. Da wird deutlich, was von bestens ausgebildeten Senmotic-Therapeuten für überragende Ergebnisse erzielt werden können. Der junge Mann hat übrigens immer noch zwei Metallplatten im Becken, die ihn festhalten und Veränderungen nur begrenzt zulassen. Ohne diese Platten wären noch wesentlich bessere Resultate möglich.

2. Fallbeispiel Senmotic Faszienmobilisation

Weil sich die Erfolge von Marion bei ihrem Sohn mit der Senmotic Faszientherapie herumgesprochen haben, hatte sie kurze Zeit später ihren nächsten Klienten mit Namen Hubert. Hubert kam als Frühgeborener des 6. Schwangerschaftsmonats zur Welt. Das führte zu einer infantilen Cerebralparese (ICP) vom Typ einer spastischen, beinbetonten Tetraparese.


Er hatte sein ganzes Leben lang immer Krankengymnastik und Ergotherapie, z.T. in Einrichtungen, in denen er auch zur Schule ging. Zusätzlich konduktive Förderung in der Phoenix GmbH nach Dr. Andreas Petö. Viele motorische Übungen zur Verbesserung der Außenrotation im Hüft-/Knie- und Fußbereich.

 

Diagnosen:

 

  • Infantile Cerebralparese vom Typ einer spastischen Tetraparese
  • Innenrotationfehler des linken Oberschenkels
  • Verkürzung der Kniebeuger beidseitig
  • Leichte Verkürzung der Wadenmuskulatur beidseitig
  • Leichte Rektusspastik beidseitig


Therapie:

 

  • Supracondyläre Derotation links
  • Intramuskuläre Verlängerung der Kniebeugemuskulatur beidseitig
  • OP war am 02.08 2007, dann sind die Platten und Schrauben ausgebrochen, nochmal OP am 17.08.2007

 

30.08.2007 -12.10.2007 Reha nach OP... Krankengymnastik und Ergotherapie, Entlassung noch mit Unterarmstüzen, aber später lt. Bericht alles gut, Bein in guter Stellung. 2008 Metallentfernung.

Bis heute Arbeit in Behindertenwerkstatt, wöchentlich Krankengymnastik und Ergotherapie mit Dehnungen und Gangschule , GGTraining usw. Trotz alldem wieder zunehmende Innenrotation besonders des linken Beines, mit zum Teil stolpern über die eigene Füße. Die Fersen erreichen nur schwer den Boden. Deshalb waren die Eltern auf der Suche nach einer weiteren Therapie. Zur Diskussion standen die Behandlung mit Botox, die Einnahme von Spastik mindernden Medikamenten oder Senmotic Faszienbehandlung. Die Eltern und Hubert entschieden sich für Senmotic.

 

Veränderungen von Hubert nach der erster Sitzung:


Beinstellung und Aufrichtung von hinten her haben sich deutlich verbessert, beide Fersen erreichen beim Gehen jetzt mühelos den Boden (Hubert geht sonst eher im Spitzfussgang) und er flektiert die Arme beim Gehen weniger um auszugleichen (O-Ton von Hubert: ich schwebe..). Socken anziehen war immer ein großes Problem und ging nach der Behandlung mühelos.

 

2 Tage später Feedback:
Hubert spürt sich besser und kann Fehlstellungen aktiv korrigieren und tut dies auch.

 

Anbei die Fotos mit den Veränderungen. Links ist wieder vor der Sitzung. Die Fotos waren auch hier nur für die Therapeutin zum Lernen gedacht. Sie sehen die Unterschiede trotzdem deutlich.


Sehen Sie, wie sehr durch die Verkürzungen auf der Rückseite das Becken hoch gezogen wird? Und wie im Gegenzug das Becken vorn sinkt und ein kleines Bäuchlein über dem Beckenrand hängt? An der Rückseite kann man auch sehen, wie schief und verdreht das Becken im Körper steht. Danach kann man sehen, wie der Rücken länger geworden ist und das Becken waagerechter im Körper steht. Auch der Bauch vorn sieht viel länger, flacher und drahtiger aus.

 

Nach der zweiten Sitzung...

 

Es ist ja immer interessant, wie der Klient zur 2. Sitzung kommt und was von der Arbeit der ersten Sitzung geblieben ist. Gerade bei solchen neurologisch schwer geschädigten Menschen, wo wir nur schwer einschätzen können, wie das Nervensystem auf die Senmotic Sitzung reagiert.


Die zweite Sitzung Senmotic Faszientherapie beschäftigt sich vor allem mit den Füßen und Beinen und dem Gangbild. Links auf dem Foto können Sie die innenrotierten Beine sehen. Nach der zweiten Senmotic Sitzung zeigen die Beine und Füße parallel nach vorn. Der Hubert steht dadurch viel satter auf dem Boden.

 

Der Oberkörper stand wieder etwas schräg nach vorn und das Becken war leicht gekippt und wurde hinten etwas hochgezogen. Doch wesentlich weniger als vor der ersten Senmotic Faszienbehandlung und immer noch im Rahmen der menschlichen Anatomie und Physiologie. Somit können wir sehr zufrieden mit der Nachhaltigkeit der ersten Sitzung sein. Im Zuge der zweiten Sitzung hat die Therapeutin selbstverständlich den Rücken wieder verlängert und den Oberkörper mehr aufgerichtet.

 

Zum Abschluss:

Natürlich geht es im Senmotic in keinem Fall um die Heilung von Krankheiten. Sondern um Funktion, Ordnung und Struktur im Körper. Daraus ergeben sich deutlich bessere Bewegungsmöglichkeiten, eine Steigerung des motorischen Ansteuerungsverhaltens und eine verbesserte Bewegungsqualität mit einem nie gekannten Körpergefühl.

 

Wer von den Erfahrungen der Senmotic Therapeutin Marion Janssen bei neurologisch geschädigten Menschen profitieren möchte, kann sich direkt an sie wenden. Marion hat sich auf solche Fälle spezialisiert. In der Zwischenzeit hat sie schon weitere Klienten mit überragenden Erfolgen behandelt und wertvolle Erfahrungen sammeln können.

 

Certified Practitioner of Senmotic Therapy
Marion Janssen
Oberumelsdorferstr. 11
93354 Siegenburg
Fon.:017620116764
info@senmotic-holledau.de

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Franz Mechsner (Donnerstag, 26 Juli 2018 05:40)

    Liebe Senmotic-Leute,

    nachdem ich auf Ihren Webseiten gelesen habe - nicht alles - frage ich mich immer noch in ungestillter Neugier:

    1. Was unterscheidet Senmotic von Rolfing?
    2. Welches Charakteristikum von Senmotic macht den Unterschied so bedeutend, dass ein eigener Name gerechtfertigt ist - ist es nicht einfach eine Spielart von Rolfing, eine individuelle Weise, Rolfing anzuwenden, wie es ja viele Rolfer machen, ohne eine eigene Marke zu reklamieren?
    3. Welche Forschungsergebnisse unterstützen speziell Senmotic, ohne auch auf Rolfing anwendbar zu sein? (Sie behaupten das irgendwo - Rolfing: 60 Jahre alt, Senmotic: modern und von Forschung unterstützt...)

    Es mag sein, dass ich die Antwort auf Ihren Webseiten übersehen habe. Wenn das der Fall ist, freue ich mich, wenn Sie mich einfach auf die entsprechenden Stellen hinweisen.

    Danke im Voraus und schöne Grüße

  • #2

    Frank W. Demann (Mittwoch, 01 August 2018 16:33)

    Prinzipiell tragen Sie zwischen Nichts und Null zum obigen Beitrag bei. Von Ihnen als Rolfer hätte ich doch eher eine fachlich fundierten Beitrag zur Sache erwartet. Ich mag übrigens Leute, die nur die Hälfte lesen, davon nur die Hälfte verstehen und das restliche Viertel auch noch erklärt haben wollen. Das erkennen Sie auch an meinen Antworten.

    1. Ein Menge...
    2. Ich darf Sie selbst zitieren: ist es nicht
    3. Sie behaupten das irgendwo... wenn ich was behaupte, dann das Sie ein Rolfer sind. Und das Sie unbesehen keine Ahnung von Bewegung haben. Und das ich Ihnen das auf dem Meter 10 mal beweise.

    Faszien enthalten Sensoren, die ohne das Gehirn zu informieren, direkt das Rückenmark ansprechen und Bewegung über Berührung auslösen. Über diese Feedbackschleife kann man bei sich selbst die biomechanische Funktion im ganzen Körper messen. Und kann ebenfalls genau messen, wo sich das Gegenüber umständlich und dysfunktionell bewegt. Und das lebendig in Bewegung. Das geht weit aber wirklich ganz weit über das Rolfing hinaus. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, davon hat man im Rolfing nicht mal den Hauch einer Ahnung. Schon die gerolfte Erfindung "Fasizenfitness" beweist ja in Theorie und Praxis das eigene Unvermögen.

  • #3

    Franz Mechsner (Dienstag, 23 Oktober 2018 12:17)

    "Die etwas fragen verdienen Antwort" (Bertolt Brecht)

    P.S.:
    Ich bin kein Rolfer
    Ich habe Sie freundlich und wohlwollend neugierig gefragt...
    Apropos "keine Ahnung von Bewegung": siehe Mechsner, Kerzel, Knoblich, Prinz, Nature 414: 69–73 (2001)
    Apropos "Faszien enthalten Sensoren... nicht mal den Hauch einer Ahnung": siehe Schleip, Mechsner, Zorn, Klingler, J Mot Behav. 46(3): 191-3 (2014)

    Interessant, wie Sie Bescheid wissen über mich und mich regelrecht beleidigen, ohne mich oder meine Arbeiten auch nur ansatzweise zu kennen. Meine Philosophie ist allerdings: Niemand muss alles oder auch nur irgend etwas von mir gelesen haben, um mir eine freundliche Frage stellen zu dürfen. Ich freue mich dann über das Interesse, antworte gern, verweise vielleicht auf dies und jenes zur Vertiefung. Wäre dies nicht auch eine Stil-Option für Sie?

  • #4

    Frank Demann (Dienstag, 23 Oktober 2018 16:59)

    Erstmal eine Entschuldigung. Weil ich Sie im Dunstkreis des Rolfings gefunden hatte und Sie dort mehrmals erwähnt wurden. Daraus habe ich fälschlicherweise geschlussfolgert, Sie wären ein Rolfer. Da Sie jedoch keiner sind, erklärt das auch Ihr Unvermögen, zum eigentlichen Beitrag auf dieser Seite Null beizutragen.

    Entgegen Ihrer Annahme habe ich einen winzigen Ausschnitt Ihres Schaffens gefunden. Sie als angeblicher Wissenschaftler haben einen wunderbaren Beitrag im Ayurveda-Journal über die angeblichen segensreichen Wirkungen der Amla-Frucht geschrieben. Ganz am Ende schrieben Sie: Umfangreiche und teure Studien am Menschen, wie sie bei der Arzneimittelforschung üblich sind und nach heutigen Standards als wissenschaftlicher Beweis gelten, stehen noch aus. Hätten Sie diesen Satz am Anfang geschrieben, wäre Ihr ganzer langer Text ziemlich hinfällig. Womit wir bei Ihrer Philosophie wären. Die ist ja monetär leicht zu durchschauen. Schreibe für alles und jeden den größten Mist. Hauptsache die Kasse klingelt.

    Noch viel gelungener für einen angeblichen Wissenschaftler finde ist solche Ergüsse aus dem Text: Viele der segensreichen Effekte beruhen wohl auf Antioxidantien in der Frucht. Antioxidantien neutralisieren die gefährlichen freien Radikale, die beispielsweise durch psychische und physische Überbelastung, schlechte Ernährung oder Umweltgifte entstehen. Freie Radikale schädigen die Zellen, beschleunigen das Altern und fördern viele Krankheiten wie Krebs, Arteriosklerose und Herzprobleme. Antioxidantien, wie sie sich in Amla finden, bekämpfen diesen „oxidativen Stress“ und wirken deshalb genau entgegengesetzt: Sie verteidigen die Unversehrtheit der Zellen, verlangsamen das Altern und schützen vor vielen Krankheiten.

    Ihre Schreibe liegt leider noch unter dem Niveau der Bildzeitung. Deren Niveau liegt übrigens bei 273,15 Grad.

    1. Freie Radikale sind nur eine unbewiesene Theorie (Free radikal theory of Aging)
    2. Antioxidanten verhindern die Mithormesis und schwächen die Zellen
    3. Antioxidanten in Nahrungsergänzungsmittel fördern Krebserkrankungen beim Menschen
    4. Schon 2012 stellte man fest, dass es keinen Beweis für die Theorie der freien Radikale gibt
    5. Die Quellen dürften Ihnen als Humanbiologe bestens bekannt sein
    6. Ihre „Arbeit“ und „Philosophie" als Wissenschaftler lässt ganz tief blicken.

  • #5

    Jan (Montag, 19 November 2018 14:52)

    @Frank Mechsner
    "freundlich und wohlwollend neugierig" fragen ist nicht gerne gesehen bei Herrn Demann. Das überfordert sein oberflächlich angelesenes Halbwissen und kratzt an der eitlen Selbstüberschätzung...

  • #6

    Frank W. Demann (Montag, 19 November 2018 16:18)

    Die obigen Klienten hat eine Schülerin von mir behandelt und mit Senmotic diese überragenden Ergebnisse erzielt. Wenn ich da so etwas über mich lesen darf "oberflächlich angelesenes Halbwissen" denke ich mir, wie cool ist das denn? Solche überragenden Resultate erzielen unsere Therapeuten nur mit meinem "oberflächlich angelesenes Halbwissen". Was wäre möglich, wenn ich unterflächlich angelesenes Vollwissen hätte? Würde ich dann die Kommentare der Mechsners und Jans womöglich ernst nehmen und gar nicht mehr darüber lachen? Ach nee... da bin ich lieber halb so schlau wie ich und doppelt so klug wir ihr. Nun sucht euch mal einen anderen Spielplatz für eure niedrigen menschlichen Instinkte. Der hat für euch jetzt geschlossen.