Warum Rückenschmerzen in den Bauchmuskeln wohnen

Bevor wir in die Materie einsteigen... Es gibt eindimensionales Denken, zweidimensionales Denken und dreidimensionales Denken. Letzteres benötigen wir für den Mensch und bevorzugen wir auch in der Senmotic Faszien-Therapie. Leider betrachten die Angehörigen der medizinischen Berufe den Mensch eher eindimensional. Bei einem Rückenschmerz oder einem Hexenschuss stürzen sich 99,99% der Heilberufler auf den Rücken. Er wird geröntgt, im MRT untersucht, palpiert und beklopft. Als wäre der Rücken völlig losgelöst von allen anderen Körperteilen und würde sich völlig selbständig bewegen. Anschließend werden die immer gleichen Diagnosen gestellt, die sich bei jedem Menschen ungesehen stellen lassen.

 

Der Knaller schlechthin: Sie haben eine abgenutzte Wirbelsäule. Dummerweise hat die jeder. Auch der, der Ihnen die Diagnose stellt. Deswegen können Sie unbesorgt antworten:

 

1. Weiß ich.

2. Sie haben auch eine abgenutzte Wirbelsäule ;-).

3. Es gibt mehrere Milliarden abgenutzte Wirbelsäulen.

 

Auch gern als Diagnose dem Patienten verkauft: Sie haben eine Skoliose.

 

1. Die hat Usain Boldt auch.

2. Er läuft damit 100 Meter schneller als Leute ohne Skoliose.

3. Die geht auch wieder weg. Jeder Pathologe wird Ihnen bestätigen, dass ein toter Mensch keine Skoliose (mehr) hat. Also Ihre Zukunft sieht rosig aus. ;-)

 

Die Nr. 3 unter den Verlegenheitsdiagnosen: Sie haben einen Beckenschiefstand.

 

1. Den haben zur Zeit über 6 Milliarden Erdenbürger.

2. Sie wären schwerkrank, wenn Sie ein völlig gerades Becken hätten.

3. Wir hatten uns schon hier erschöpfend dazu geäußert.

 

Der Mensch als profaner Körper ist dreidimensional wie jeder Benzinkanister. Alle Körperteile stehen mehrfach miteinander in Verbindung und man kann kein einziges Körperteil losgelöst von anderen Körperteilen bewegen. Schon deswegen kann sich zwar ein Schmerz im Rücken manifestieren, hat jedoch in den meisten Fällen überhaupt nichts mit dem Rücken zu tun. Sondern ganz allein mit dem Bauch. Schließlich ist das ein Gegenspieler vom Rücken. Wenn Sie sich nach vorn beugen, wird Ihr Bauch kurz und dafür der Rücken lang. Wenn Sie sich weit nach hinten lehnen, wird der Rücken kürzer und dafür werden die Bauchmuskeln länger. Eine Bewegung übrigens, die die meisten Zeitgenossen in den Industrienationen schon Jahrzehnte nicht mehr gemacht haben. Wie einige hunderte andere Bewegungen auch, die zum ganz normalen Bewegungsrepertoire des Menschen gehören. Wen wundert es da noch, dass zahlreiche Mitbürger unter Schmerzen im Bewegungsapparat leiden? Offensichtlich wird die Bedeutung dieses Begriffs "Bewegungsapparat" auch nur schwer in der allgemeinen Bevölkerung verstanden. Wir dürfen es kurz grafisch erklären:

 

BEWEGUNGS-apparat. ;-)

 

Lebendige Anatomie und Physiologie leicht gemacht

Bauchmuskeln verbinden den Brustkorb mit dem Becken. Wenn die Faszienschichten der Bauchmuskeln zu kurz sind und unter zu starker Spannung stehen, passieren drei Dinge:

 

1. Der Brustkorb wird vorn nach unten in Richtung Becken gezogen. Es entsteht ein Rundrücken.

2. Das Becken wird vorn angehoben und aus seiner Position gezogen. Es entsteht ein Rundrücken.

3. Bei sehr starkem Zug: Brustkorb und Becken verlassen gemeinsam ihre Position. Es bildet sich der rundeste aller Rundrücken.

 

Dieses Zusammenspiel von Vorder- und Rückseite können Sie auf diesem Bild sehr gut sehen. Hier sieht man deutlich, wie der Brustkorb durch zu kurze Faszien nach unten gezogen und das Becken nach oben angehoben wird. Selbst die Pomuskeln müssen dem Zug folgen und werden nach vorn gepresst. Sie können den Körper nicht mehr aufrichten und strecken. Der Kopf steht dann ebenfalls viel zu weit vor dem Körper. Das Gewicht des Kopfes (ca. 7 kg wenn er gut gefüllt ist ;-)) wird nicht mehr durch den Körper zu den Füßen abgeleitet, sondern weit vor dem Körper. Der Kopf würde in den Sand fallen, wenn wir ihn nicht mit einem stark angespannten und verkürzten Nacken von hinten her festhalten würden. Dieses manifestierte körperliche Muster sieht man übrigens am häufigsten bei unseren Mitbürgern im Alltag.

Die verkürzte Vorderseite manifestiert sich also in der Rückseite des Körpers und wird dort sichtbar. Eigentlich ist es auch irreführend, von einem Rundrücken zu sprechen. Korrekterweise müsste man sagen: Die Faszien Ihrer Bauchmuskulatur stehen unter viel zu starker Spannung. Das wäre eine Diagnose mit Punktlandung.

 

Die starke Spannung der Faszien des Rectus abdominis wirft Sie und Ihre Zeitgenossen ein paar Millionen Jahre in ihrer Entwicklung zurück. Der Zug sorgt dafür, dass in der Wirbelsäule die untere natürliche Krümmung, die Lordose, verschwindet. Sie sehen ja auf dem obigen Foto, was mit dem Rücken passiert. Sie nähern sich also wieder den Affen an. Denn was den Menschen vom Affen unterscheidet und uns aufrecht gehen lässt, ist die natürliche Krümmung der Wirbelsäule. Das haben unsere nächsten Verwandten noch nicht. Ebenso fehlt unseren Verwandten ein schöner Gluteus maximus, der große Pomuskel. Der ist besonders wichtig für das aufrechte Gehen des Menschen. Affen können sich nur kurze Zeit aufrecht hinstellen, weil die zu kurze Vorderseite die behaarten Kollegen in den Rundrücken zwingt. Demzufolge sich keine Lordose einstellen kann. Menschliche Babys haben übrigens auch keine Lordose und ähneln diesbezüglich den Menschenaffen. Erst wenn die Beine gestreckt werden und die Kleinen immer mehr laufen, bildet sich die Lordose aus.

 

Je angespannter und kürzer die Faszien des Bauches sind, umso mehr kann es zur Steilstellung der Wirbelsäule kommen und die natürliche Krümmung der Wirbelsäule verschwindet. Die Sache hat nur einen Haken: Eine Wirbelsäule ohne Lordose ist gar nicht für das aufrechte Laufen ausgelegt. Das ist die Wirbelsäule der Vierfüßler. Der Mensch läuft natürlich mit dem viel zu kurzen Bauch trotzdem aufrecht. Eigentlich müsste man eher sagen, er versuchts irgendwie ;-) und wundert sich dann über seine Rückenschmerzen. Klingt zwar makaber, trifft jedoch den Kern: Wer zu kurze Bauchfaszien hat, die man sehr gut am Rundrücken und der fehlenden Lordose erkennen kann, sollte lieber auf allen Vieren laufen. Genau dafür ist diese Struktur dann ideal. Sie wären schmerzfrei unterwegs und im Winter hätten Sie Allradantrieb. ;-)

 

In Trainings hat man übrigens kleinen Affen beigebracht, mehr oder weniger aufrecht zu gehen. Die Forscher wunderten sich dann, denn die Äffchen bildeten alle eine leichte Lordose in der Wirbelsäule aus. Während die Äffchen aus der Kontrollgruppe, die weiter auf allen Vieren gingen, keine Lordose ausbildeten.

 

Der zu kurze Bauch zieht auch die Faszienhüllen eines weiteren Muskels in Mitleidenschaft. Es handelt sich um den Psoas. Ein dicker Muskel, der im Inneren der Bauchhöhle in dicken Zügen neben der Wirbelsäule entspringt, leicht diagonal durch den Bauchraum zieht und unter den dicken Muskelpaketen der Adduktoren ansetzt. Es ist der einzige Muskel, der Ober- und Unterkörper direkt verbindet und auf dem Röntgenbild sichtbar ist. Bei einem zu kurzen Bauch wird auch der Psoas gestaucht. Die Wirbel und Bandscheiben werden von den tiefen Faszienschichten des Psoas noch mehr komprimiert. Insofern muss man sich eigentlich nur wundern, wie wenig Bandscheibenvorfälle es gibt. Bei dem, was der Mensch so mit sich veranstaltet. ;-)

 

Wenn man also einen Rückenschmerz behandeln will, muss man sich um den Rücken in den seltensten Fällen kümmern. Sondern man muss an der Vorderseite des Körpers arbeiten und dort die Faszienschichten mit Druck und Zug mit den Händen mobilisieren. Also indem man Energie in die Faszien hinein gibt. Anschließend gibt man dem Psoas die richtige Länge und seine Funktion zurück. Dann kann sich wieder eine natürliche Lordose mit normalen Druckverhältnissen auf die Bandscheiben einstellen und die Wirbelsäule nimmt ihren angestammten Platz im Körper wieder ein.

 

Der Schlüssel für Schmerzfreiheit im Rücken sind ausgewogene Bauchmuskeln

Der Senmotic-Faszien-Therapeut Tino Richter bei der zehnten und abschließenden Sitzung Senmotic Faszien-Therapie. Hier können Sie sehen, wie ausgewogen bei der Klientin die Vorder- und Rückseite des Körpers ist.

 

Die Bauchmuskeln sind lang und "tragen" den Brustkorb, anstatt den Torso wie üblich nach unten zu ziehen. Auch der Rücken ist schön lang, ohne maßlos überstreckt und angespannt zu sein, wie man es häufig bei Balletttänzerinnen sieht.

 

Die als Maß für "Aufrecht" und "gute Körperhaltung" gelten. Jedoch diese "Körperhaltung" mit viel Anspannung einnehmen und im Alltag vom Normalbürger kaum zu unterscheiden sind. Die durch ihren Sport auch die Konsequenzen tragen müssen, wie der Normalbürger der nichts für sich tut und ebenfalls unter allen möglichen Gebrechen leidet.

 

Der Kopf wird ebenfalls aufrecht über dem Körper getragen. Auch das Brustbein bietet den Lungen viel Raum zum Atmen. Die Schulter wird an den Seiten des Körpers und nicht vor dem Körper getragen und die Arme hängen gelöst herab.

 

Die Klientin sitzt mühelos und muss sich nicht krampfhaft aufrecht halten. Sie wird von ihrem Becken getragen und sitzt deswegen aufrecht. Ein ausgewogener Körper, der sich mühelos im Schwerefeld der Erde bewegt, ist das Ziel der 10 Senmotic Sitzungen.

 

Schmerzfreiheit, ein großes Plus an Beweglichkeit und Lebensfreude sind die angenehmen Nebeneffekte, wenn man durch die Mobilisation der Faszien Ungleichgewichte im Körper beseitigt.

 

Dass Ungleichgewichte im Körper erst sehr viele Beschwerden schaffen, wird leider in den Heilberufen ausgeblendet. Möglicherweise auch, weil man sich vom Patienten dann überhaupt nicht mehr unterscheidet. ;-)

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Kommentare: 17
  • #1

    Fragender (Donnerstag, 01 Januar 2015 13:53)

    Dann können Sie mir vielleicht erklären, warum ich auf Anraten meines Arztes und der Physiotherapeutin Bauchmuskeltraining machen soll? Die sagen, dass der Bauchmuskel den Körper von vorn stützt und starke Bauchmuskeln wichtig wären.

  • #2

    Senmotic-Team (Donnerstag, 01 Januar 2015 14:19)

    Danke für Ihre Frage. Warum Ihnen medizinisches Personal bei Rückenschmerzen Bauchmuskeltraining empfiehlt, können wir Ihnen nicht erklären. Also den Rumpf von vorn stabiliseren schon mal die schrägen Bauchmuskeln und keine geraden Bauchmuskeln. Wenn man jedoch bei diesem leicht idiotischen Beispiel der geraden Bauchmukeln als Stütze bleiben möchte: Dann müsste man schon die Stütze vorn verlängern, damit der Oberkörper "gestützt" wird. Je länger die Stütze, um so aufrechter wäre man dann von vorn. Bauchmuskeltraining führt jedoch kaum zu einer Verlängerung des Rectus. Wenn überhaupt, dann nur zur Verkürzung. Die geraden Bauchmuskeln sind übrigens Beuger. Wenn man Beuger trainiert, dann können sie logischerweise nur besser beugen. ;-)

  • #3

    Fragender (Freitag, 02 Januar 2015 09:56)

    Ok, habe ich verstanden. Noch zwei Fragen: Wie kann ich Bauchmuskeln verlängern? Führt Muskeltraining immer zur Verkürzung oder andersrum gefragt: Kann man Muskeln aufbauen/trainieren ohne das diese dabei verkürzen? Danke vorab schon mal für die Antworten.

  • #4

    Senmotic-Team (Freitag, 02 Januar 2015 15:59)

    Frage 1: Ideal ist Faszientherapie. Schon allein deshalb, weil es so sehr schnell geht. 2-3 Sitzungen sind ausreichend.
    Frage 2: Wenn das Muskeltraining relativ natürlichen Bewegungsabläufen folgt und der ganze Körper mit eingebracht wird, ist die Gefahr der Verkürzung gering. Wenn man etwas empfehlen könnte, dann vielleicht Kettlebell-Training. Da das Training jedoch schon langsam wieder zum "Trend" für die breite Masse wird, sinkt das Niveau rapide und eine Menge Leute schwingen in Videos auf Youtube Gewichte, bei denen die Selbstdarstellung im Vordergrund steht. ;-)

  • #5

    Dori (Montag, 05 Januar 2015 10:45)

    Habe auch mal eine Frage. ;-) Was mir noch unverständlich ist: Bei Sport-Laien oder in der "normalen" Bevölkerung kann ich das alles nachvollziehen. Doch bei Profi-Sportlern sind ja auch Profis im Fitness- und medizinischen Bereich am Werk. Die werden doch um die Problematik der Verkürzung wissen und durch Dehnung und einem speziellen Training gegensteuern? Zum Beispiel Fußballer im Profibereich sind ja hochgezüchtete kostbare Rennpferdchen, die auch in der Bilanz der Vereine stehen. Die würde man doch nicht mit verkürzten Muskeln rumlaufen lassen? Oder Turner, die auch viele Bewegungen nach hinten machen müssen, wobei der Bauch ja lang werden muss. Wenn aus meiner Sicht der Bauch verkürzt wäre, könnten die sich doch nicht soweit nach hinten biegen?

  • #6

    Senmotic-Team (Dienstag, 06 Januar 2015 17:14)

    Was die Fußballer betrifft: Fußball spielen ja sehr viele Leute. In Deutschland jagen einige Millionen regelmäßig dem Ball hinterher. Das liegt vor allem auch daran, dass die körperlichen Voraussetzungen sehr gering sind und Fußball relativ anspruchslos ist. Man kann z.B. auch mit einem Rundrücken (Müller, Kiessling) oder mit hochgezogenen Schultern (wie der ehemalige Torwart Tim Wiese) im Fußball ganz groß rauskommen. Im Turnen ist das undenkbar. Insgesamt muss man jedoch sehen, dass es sich gerade außerhalb des Sports beweist, ob man sich bewegen kann und über eine ausgewogene Struktur verfügt. So z.B. ob jemand aufrecht sitzen kann. Und genau da finden wir bei Fußballern, bei Turnern, bei Leichtathleten und….und…und... die gleichen angespannten und verkürzten Bäuche. Denn wenn man sich die Ersatzbänke aller möglichen Sportler anschaut, wird man Gemeinsamkeiten entdecken. Menschen, die mit einem Rundrücken auf ihrer unteren Wirbelsäule sitzen. Anstatt auf Ihren Os ischii. Beckenknochen, die auf Deutsch schon sinnigerweise Sitzbeine heißen weil man darauf sitzt. Zumindest, wenn man aufrecht sitzen kann und keine angespannte Vorderseite in eine Kauerhaltung zwingt. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, stellt sich auch die Frage nach den Profis im medizinischen und im Fitnessbereich gar nicht. ;-) Es muss doch den "Profis" klar sein, dass man beim Sitzen mit Rundrücken das Gewicht des Oberkörpers hinter seinem Becken auf die Lendenwirbel L5/L4 verschiebt und das mittelfristig zu Schäden führt. Während beim aufrechten Sitzen das Körpergewicht leicht vor dem Becken über das Becken in die Beine und Füße übertragen wird. Da die Fitness "Profis" jedoch so ganz einfache Zusammenhänge nicht wissen (man schaue sich die Ersatzbänke oder die medizinische Abteilung beim Sitzen an) sollte man die Erwartungen nicht allzu hoch schrauben.

  • #7

    Senmotic-Team (Mittwoch, 07 Januar 2015 18:31)

    Kleiner Nachtrag: Natürlich gibt es immer löbliche Ausnahmen im medizinischen und im Fitnessbereich. Doch das sind eher die unbequemen Leute, die auch mal anecken weil sie ihren Kopf benutzen. Meistens sind das sehr interessante Menschen. Oft auch mit "krummen" Lebensläufen. In der Masse wird jedoch einfach gemacht, was schon immer gemacht wurde.

  • #8

    Lubelju (Samstag, 14 Februar 2015 16:23)

    Mein Orthopäde hat mir auch empfohlen, ich soll die Bauchmuskeln für eine gute Körperhaltung stärken. Jetzt lese ich hier das ganze Gegenteil und ich bin unsicher. Es erscheint mir logisch was Sie schreiben. Auf der anderen Seite hat doch meine Orthopäde jahrelang Medizin studiert und wird doch auch wissen, was er empfiehlt. Eine kurze Antwort wäre nett. Danke!

  • #9

    Senmotic-Team (Dienstag, 17 Februar 2015 18:17)

    Weil Sie die Logik bemühten: Der gerade Bauchmuskel ist ein Beuger. Wer einen Beuger trainiert, kann ihn besser beugen. Daran führt kein Orthopäde dran vorbei. ;-)

  • #10

    Jürgen (Montag, 02 März 2015 16:02)

    Mich würde mal interessieren inwieweit man einen verkrümmten Rücken durch Faszientherapie noch im Alter von 46 Jahren
    begradigen kann. Bei mir ist in der BWS der 7-8 Wirbel stark verkeilt, aber es ist wohl kein Scheuermann. Der Kopf sitzt vor den Schultern u ein Hohlkreuz ist ebenso da. Ich habe eine schnappende Hüfte was auf den o.a. Psoas hindeutet. Was kann
    in dem Fall auch ein Training mit Geräten bewirken ?

  • #11

    Senmotic-Team (Dienstag, 03 März 2015 09:01)

    Was schon mit zwei Sitzungen möglich ist sieht man hier:

    http://www.faszien-senmotic.de/faszien-therapie/ausbildung/behandlung-2/

    Was die Geräte betrifft: Machen Sie es doch einfach. Nur so finden Sie es heraus.

  • #12

    Marianne Feldmeier (Samstag, 18 April 2015 12:23)

    Als Posturologin bin ich begeistert über Ihre Ausführungen. Auch wir arbeiten vor allem über das Haut/Fasziensystem als ein sehr wichtiger Eingang zum Haltungssystem mit seinen zahlreichen Rezeptoren und lassen die Füße ihre selbständige Anpassungsfähigkeit. Nähreres auf meiner Seite www.posturologie-zentral.de

  • #13

    Marc (Montag, 07 Dezember 2015 14:51)

    Guten Tag,

    wirklich ein sehr informativer Beitrag, vielen Dank.

    Ich habe eine Frage an Sie:

    Ich hatte bisher noch keine Probleme oder Schmerzem im Rücken.

    Vor kurzem habe ich aber angefangen meine Bauchmuskulatur verstärkt zu trainieren.

    Nur mit 2 Übrungen:

    -Situps auf der Negativbank
    -Beinheben auf der Negativbank

    Ich mache die Übungen immer abwechselnd. 2 Wochen Situps auf der Negativbank, dann wieder 2 Wochen Beinheben auf der Negativbank.

    Ich habe aber schon nach kurzer Zeit schmerzen im unteren Rücken bekommen, ungefähr im Bereich des Steißbeins.

    Die Übungen mache ich wirklich sehr sauber und habe auch schon gute Forschritte gemacht.

    -besteht eine dauerhafte Schädigung meiner Wirbelsäule wenn ich weitermache?

    Danke und viele Grüße!

  • #14

    Senmotic-Team (Dienstag, 08 Dezember 2015 08:30)

    Einfach weiter machen. Dann finden Sie es heraus. ;-)

  • #15

    Manuela (Mittwoch, 16 Dezember 2015 11:47)

    Hallo,
    seit ca. 5 Monaten habe ich im linken Oberbauch ziemlich nah am letzten unterem Rippenbogen; in unregelmäßigen Abständen, einen kurzen eher dumpfen "Schmerz". Ich nenne es immer rumpiepen :-). Es tut nicht wirklich weh. Ist halt immer wieder auftretend. Auch in der Nacht und ich werde dann immer ganz nervös, weil ich es nicht wirklich lokalisieren kann und nicht weiß wo ich es zuordnen soll, es nervt ungemein... betrifft aber immer den gleichen Bereich. Bei Ärzten habe ich Bauchultraschall und Blutwerte abklären lassen, alles ohne Befund und i.O. .
    Ich habe eine Bürotätigkeit und mein Rücken ist eine Baustelle :-( .
    Kann dies ein Faszien Problem sein??? Um kann ich mit dem im Handel angeboten CD mir helfen? Leider gibt es keine Trainer in meinem Wohnumfeld. Wie kann ich mein Problem beheben?

    Danke und liebe Grüße

  • #16

    Senmotic-Team (Mittwoch, 16 Dezember 2015)

    Wir beantworten keine Fragen zu persönlichen Wehwehchen in der Öffentlichkeit.

  • #17

    Bettina Kaiser (Donnerstag, 24 März 2016 07:53)

    Super! Vielen Dank für den Beitrag. Den händische gerade gefunden! Ich bearbeite seit Jahren bei Rückenproblemen die Bauchmuskeln. Der Patient liegt auf dem Rücken (Ideal mit Lordosekissen), Arme nach hinten abgelegt, Beine hängen links und rechts über die Bank. Jetzt schön Wäremkissen auf den Bauch und dann BM- Ansätze am unteren Rippenbogen und Hüfte ausstreichen. Ist den meisten Patienten erstmal unangenehm, aber die Wirkung danach ist phänomenal. Leider sehen das ganz wenige Kollegen genauso! Ich denke, jeder Therapeut zweifelt mal an sich, ich schon oft. Bin jetzt froh, das hier zu lesen und zu wissen, dass ich richtig und logisch denken kann. Danke!!!